Nach erfolgreicher Pilotphase

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Kindergesundheitsmobil nimmt Regelbetrieb auf

Im September 2012 ist das erste Kindergesundheitsmobil Deutschlands als Kooperationsprojekt der McDonald’s Kinderhilfe mit der Stadt Essen und dem Deutschen Kinderschutzbund Essen e.V. an den Start gegangen, um Kinder und Eltern im Essener Norden für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren und eine Brücke zur Regelmedizin zu schlagen. Nach erfolgreicher Pilotphase wird es nun als reguläres Programm der Kinderhilfe weitergeführt und soll künftig auch in weitere Städte expandieren.

Die Stadt Essen hat in ihrem Konzept >Kinderarmut bekämpfen< 17 Stadtteile mit besonderem Handlungsbedarf identifiziert. Hier setzt auch das Kindergesundheitsmobil an. Die Idee, Gesundheitsvorsorge und -information als mobiles Angebot direkt vor Ort an verschiedenen Plätzen in Essen anzubieten, hat sich dabei als großer Erfolg erwiesen. Allein im Jahr 2015 verzeichnete das Mobil 6.358 Besucher. Diese erwartet an festen Haltestellen, an Kitas, Schulen und Flüchtlingsunterkünften ein breites Angebot an Aktionen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Wahrnehmung und Gesundheitsinformationen.

>Mit unserem interdisziplinären Team aus Sozialpädagogen und ehrenamtlichen Kinderärzten haben wir die Möglichkeit, die Gesundheit eines Kindes ganzheitlich einzuschätzen, Vertrauen aufzubauen und Inhalte zu vermitteln, die die Kindergesundheit verbessern. Hier kommt uns sehr zugute, dass wir ein fester Teil des starken Netzwerkes der Stadt Essen und des Kinderschutzbundes geworden sind<, so Dr. Micha Wirtz, Vorstand der Kinderhilfe Stiftung. In der knapp 4 Jahre währenden Pilotphase konnte das Konzept dank der engen Zusammenarbeit um Impfaktionen an Flüchtlingsunterkünften ausgebaut werden, als zentrales Instrument wurde außerdem gemeinsam der Kindergesundheitspass entwickelt.

Im nächsten Schritt soll nun ein zweites, kleineres Mobil auf die Straße gebracht werden, um die hohe Nachfrage in Essen durch Parallelangebote bedienen und das bewährte Programm auch in anderen Städten vorstellen zu können. Denn die Expansion in weitere Städte, zunächst im Ruhrgebiet, steht ebenfalls auf dem Plan. In Duisburg und Recklinghausen hat das Team des Kindergesundheitsmobils bereits erste Aktionen durchgeführt, mit weiteren Städten ist die Stiftung im Gespräch. >Zusammen mit unseren Partnern ist es uns während der Pilotphase gelungen, das Kindergesundheitsmobil zu einem passgenauen Angebot für Kinder und Eltern in der Stadt Essen zu entwickeln<, sagt Ulrich Bissinger, Stiftungsratsvorsitzender der McDonald’s Kinderhilfe. >Nun werden wir unseren Fokus darauflegen, das erfolgreiche Konzept auch für andere Städte im Ruhrgebiet zu adaptieren.< Die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung setzt sich seit 1987 in Deutschland mit verschiedenen Programmen für die Gesundheit und das Wohlergehen von Kindern ein.

Quellenangabe: „obs/McDonald’s Kinderhilfe Stiftung“

 

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