Grün, sicher und kulturell aktiv

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West Perth ist der „beste Ort der Welt“

„Machine Learning“ statt Fragebögen: Datenanalyse-Software setzt australische Stadt unter 150.000 Orten in 193 Ländern auf Platz 1

Hätten Sie gewusst, dass West Perth die höchste Dichte an Self-Made-Millionären, mehr als fünf Tennisplätze Grünfläche pro Einwohner und kostenlosen Nahverkehr hat? Das sind nur einige Eigenschaften, mit denen sich die australische „City of Light“ beim wohl ersten rein Datenanalyse-gestützten Städteranking den Titel „bester Ort der Welt“ gesichert hat. Insbesondere punktet West Perth bei den Kategorien „Restaurants und Shopping“, „Kultur“ und „Sicherheit und Infrastruktur“ – und konnte sich damit unter rund 150.000 Locations in 193 Ländern durchsetzen. Durchgeführt hat das Projekt „Paradise Found“ der Softwarehersteller SAS – einer der weltweit führenden Spezialisten für hoch entwickelte Datenanalyse.

Zugrunde liegt dem Ranking eine intelligente Auswertung von offen zugänglichen Informationen aus Städtestudien, Social Media (unter anderem TripAdvisor, Twitter), von Berichten statistischer Ämter und Behörden sowie von Geodaten. Im Unterschied zu anderen Städtestudien gab es bei dem unter dem Titel „Paradise Found“ (http://www.sas.de/paradisefound) durchgeführten Projekt keinen vorher festgelegten Kriterienkatalog und keine klassische Befragung. Erst aus den gesammelten Daten selbst haben intelligente Algorithmen – mittels sogenanntem „Machine Learning“ – die wichtigsten 69 Kriterien ermittelt – darunter Wetter, Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung, Preisindizes, Umweltbelastung, öffentlicher Nahverkehr, Grünflächen. Gradmesser für die Lebensqualität waren beispielsweise die Preise für ein Kilo Bananen, die Länge der Fußgängerwege, die Anzahl der Bäume, die Breite der Bürgersteige oder die Stunden, die ein Bürger jährlich im Stau verbringt.

„Entscheidend beim Projekt ‚Paradise Found‘ war für uns die absolute Unvoreingenommenheit. Um den besten Ort der Welt zu finden, haben wir unsere Software zum einen eine möglichst hohe Anzahl von Locations analysieren lassen. 150.000 Standorte fließen unseres Wissens nach in kein anderes Location Ranking ein. Und zum anderen haben wir erst mal sämtliche verfügbaren Informationen – subjektive Meinungen von Verbrauchern ebenso wie objektive Statistiken – berücksichtigt, ohne im Vorfeld nach bestimmten Kriterien zu filtern. Daraus ergeben sich oftmals ganz neue Bewertungsdimensionen, die vermutlich vorher niemand als wichtig genug erachtet hätte“, erklärt Dr. Andreas Becks, der für das Projekt Verantwortliche bei SAS. „Natürlich gibt es individuelle Vorlieben – aber analytisch (und damit objektiv) gesehen ist West Perth der beste Ort der Welt.“

Quellenangabe: „obs/SAS Institute“

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