Aus Gemüseresten neue Früchte zaubern

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Wenn im Spätsommer die ersten bunten Kürbisse unsere Felder zieren, dann beginnt für viele begeisterte Hobbygärtner langsam die Zeit des Abschiednehmens vom eigenen Gemüseacker.

Die letzten Möglichkeiten noch einmal Saatgut auszubringen ziehen vorüber, aber der Wunsch nach knackigem Gemüse bleibt bestehen. Vielleicht ist jetzt der perfekte Moment sich einmal mit Gemüseresten auseinander zu setzen, die oft aus Unwissen viel zu schnell auf dem Kompost landen.

Nachdem die letzte Ernte erfolgt und das Gemüse zubereitet und damit scheinbar aufgebraucht ist, haben nicht wenige Kulturen die Kraft, aus ihrem Strunk ein weiteres Mal eine Frucht wachsen zu lassen. Das Schöne ist, dass die nachwachsende Gratisernte meist nicht mal ein Gartenbeet benötigt. Die sonnige Fensterbank und ein Glas Wasser sind meist alles, was die starke Pflanze braucht.

So einfach geht’s:

Du erntest oder kaufst Dein Gemüse mitsamt Wurzeln. Bei der Zubereitung behältst du die unteren 2-3 cm der Pflanze mitsamt der Wurzel zurück.

Diese Reste werden in ein Glas mit bodendeckendem Wasser gestellt. Bitte beachten das Wasser alle paar Tage zu wechseln, da sonst schnell Fäulnis entsteht, und die Pflanze nicht zu ertränken.

Frühlingszwiebel und Zitronengras wachsen sehr schnell nach und können schon nach wenigen Tagen geerntet werden. Sellerie, Romanasalat, Kohl und Lauch sollten in einen Topf mit Erde eingesetzt werden, sobald sich Wurzeln und Sprieße zeigen. Der Romanasalat ist meist nach einer guten Woche für den Umzug bereit. Nach weiteren 3-4 Wochen ist wie durch ein Wunder aus dem Gemüserest eine neue Pflanze entstanden.

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