Körperpflege: Wellness für die Haut

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Im Winter strapazieren die eisige Luft und Wind die Haut. Wir verraten Ihnen, was Ihrer Haut gut tut und wie Sie sie während der Regenerationsphase am besten unterstützen können.
Tagsüber leistet unsere Haut einen echten Power-Job: Sie schützt den Körper vor Umweltfaktoren wie der Sonne, Hitze, Kälte, Trockenheit und vielen Stoffen, die ihr schaden können. Aber auch Stress zieht nicht spurlos an ihr vorüber. Deshalb braucht sie in der Nacht eine Auszeit, um sich zu erholen und zu regenerieren. Wir haben mit den Experten des Dr. Eckstein-Teams gesprochen und dabei einiges über die Ruhephase der Haut und ihre Pflege erfahren.
Kein Mythos: der Schönheitsschlaf
Ausreichend Schlaf ist die natürlichste Verjüngungskur für unsere Haut. Wirkt sie nach einem anstrengenden Tag oft müde und abgespannt, sieht sie nach einer erholsamen Nacht viel frischer und glatter aus. Was passiert da eigentlich? Tagsüber ist unser ganzer Organismus in Aktion und steckt die meiste Energie in körperliche Aktivität und deren Steuerung durch das Gehirn. Kommt der Körper hingegen nachts zur Ruhe, kann er die Energie, die er am Tage für die verschiedensten Aktivitäten benötigt, für Regenerationsprozesse verwenden. Dazu werden verstärkt Prozesse in den Zellen aktiviert, die die Zellproduktion ankurbeln, Zellschäden reparieren und den ganzen Organismus auf Vordermann bringen. Dabei kann man den Körper unterstützen, indem man ihm beispielsweise im Hinblick auf die Haut die richtige Pflege zuteil werden läßt.
Reichhaltigere Pflege in der Nacht
Generell orientiert sich die Nachtpflege – genauso wie die Pflege am Tag – am Hauttyp. Die entsprechenden Produkte unterscheiden sich deshalb von der Tagespflege durch einen höheren Fettanteil. Es handelt sich dabei aber nicht nur einfach um Fett, sondern um eine Komposition aus Wachsestern, Lipiden, Ölen und Sterolen, die nicht nur das Feuchthaltevermögen der Haut, sondern auch deren Geschmeidigkeit verbessern. Darüber hinaus dienen diese Komponenten als Depot und als Träger für Wirkstoffe, die den Nachtcremes je nach Bestimmung hinzugefügt werden. Damit sich die Nachtcremes richtig entfalten können, sollte die Haut vor der Anwendung gründlich gereinigt werden. Aufgrund der reichhaltigen Ausstattung mit Wirkstoffen und der kompakten Konsistenz können Nachtcremes übrigens auch als pflegende Maske verwendet werden – einfach dick auftragen und nach 15 bis 20 Minuten sanft einmassieren. Wegen ihrer Konsistenz, die meist als Wasser in Öl Emulsionen formuliert sind, eignen sich Nachtcremes an besonders kalten Wintertagen hervorragend als Tagescreme, die in idealer Weise vor Wind und Wetter schützt. Aber auch bei sehr trockener Haut können Nachtcremes am Tage verwendet werden.