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Neu im Kino: "Marmaduke"

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In der Komödie "Marmaduke" treten insgesamt 80 Hunde und sechs Katzen auf. Der tierische Hauptdarsteller "Marmaduke" wird von einer zwei Jahre alte Dänische Dogge "George" und seinem 70 Kilogramm schwerer Halbbruder "Spirit" verkörpert. Doch der Dreh mit den Tieren stellte die Film-Crew vor einige Schwierigkeiten: Hunde halten beispielsweise nicht gerne direkten Augenkontakt - auch nicht mit ihren menschlichen Filmpartnern. Deshalb wurde die sogenannte "Fleisch-Brille" entworfen. Das sind Brillengestelle, an der die Lieblingsbelohnung der Hunde festgemacht wird. Der Hund beobachtet das Fleisch, das an der Brille hängt und blickt dadurch die Person, die sie trägt direkt an. Aber der Blickkontakt ist leider nicht das einzige Problem des Films...

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Kritik
"Marmaduke" ist Foxs Antwort auf Disneys "Beverly Hills Chihuahua" und leider nicht gerade einer der besten Filmen aus dem Stall von Regisseur Tom Dey. Die Geschichte rund um die tierischen Helden zeigt die typischen Teenagerprobleme, nur dass diese eben von Hunden durchlebt werden. Dabei lässt der Film keine Klischee aus, nicht einmal die ausgelutschtesten. Das Leben auf der Hundwiese ist aufgezogen wie auf einer amerikanischen Highschool: in der einen Ecke stehen die "Halbstarken", in der anderen die "Drama Queens" und wieder in einer anderen die "Sportfreaks", "Kläffer" und "Rassehunde". Die Konflikte sind dabei vorprogrammiert. Überraschende Wendungen, die einen Funken Spannung in den Film bringen könnten, gibt es einfach nicht und das Niveau der Gags passt mühelos unter einen Türschlitz durch. Einziger Lichtblick sind die staubtrockenen Kommentare des Checker-Katers Carlos.

Insgesamt ist die Story rund um die tierische Cliquenwirtschaft ohne großen Anspruch aufgemacht und krampfhaft auf Teenie getrimmt. "Marmaduke" erreicht vielleicht die kleinsten Kinogänger, alle Filmfreunde über acht Jahren sollten sich das Eintrittsgeld sparen.

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