header
Entertainment » Sambesi: Unbekanntes Afrika

Sambesi: Unbekanntes Afrika

Titelbild
Mit der zweiteiligen Naturdokumentation „Sambesi – Der donnernde Fluss“ bekommt einer der größten Ströme Afrikas nun ein gelungenes Portrait. Der österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger folgt dem Lauf des „Sambesi – Der donnernde Fluss“ und zeigt so vielfältige Landschaften, die so gar nicht in das gängige Afrikabild passen wollen.

Der wildeste und unberechenbarste Strom Afrikas entspringt in Sambia im zentralen Süden des Kontinents und  durchkreuzt sechs Staates, bevor er in Mosambik in den Indischen Ozean mündet. Weltbekannt sind die Victoria-Fälle, der breiteste Wasserfall der Welt, doch darüber hinaus hat die Lebensader für weite Teile Südostafrikas vielfältige Landschaften, eine arteneiche Tierwelt und einige bedrohte Volksstämme an seinen Ufern zu bieten.

on der Quelle des Flusses bewegt sich die Dokumentation, die für das österreichische Fernsehen produziert wurde, durch Savannen, in denen der später mächtige Fluss eher ein Rinnsal ist, zu ausgedehnten Überschwemmungslandschaften, zu den Victoria-Fällen und der Kariba-Talsperre. Im Wesentlichen beobachtet die Dokumentation die Tierwelt, macht aber auch anthropologische Aufnahmen der fischenden Nomadenvölker, die den Fluss als Gottheit verehren und zeigt mit historischen Aufnahmen des Baus der Talsperre (1956-59) auch die Dimension des menschlichen Eingriffs in das Ökosystem des Sambesi.

9152_sambesi_1_04.jpg

Die Themenvielfalt macht „Sambesi – Der donnernde Fluss“ zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Genuss auf dem Sektor der Naturdokus und zeigt den Sambesi in seiner ganzen Vielfältigkeit. Sprecher Otto Clemens macht einen souveränen Job und unterlegt die Bilder mit einem informativem Text. Die redaktionelle Aufbereitung des Wissens ist solide, informativ und ausgewogen, dafür ist Filmmacher Michael Schlamberger ebenfalls verantwortlich.

ANZEIGE: