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Babywunsch: So umschiffen Sie Probleme

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Wenn ein Paar sich ein Baby wünscht, steckt es mittendrin in einer Zeit voller Hoffnung, Enttäuschung und Stolperfallen innerhalb der Beziehungen. Wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie die typischen Probleme dieser Zeit umschiffen können.

1. Wann sagen wir es wem?

Die Schwiegermama hat mal wieder Geburtstag und lädt zum Kaffeeklatsch. Kaum sitzt die Familie um einen reich gedeckten Festtagstisch, seufzt sie vernehmlich mit Blick auf die Schwiegertochter: „Mein größter Wunsch wär’ ja ein Enkelkind ...“ Manchen Frauen graut bei dieser Vorstellung. Andere tragen ihr Herz dagegen auf der Zunge und alle wissen längst über den Babyplan Bescheid. Hier kommen die besten Strategien zum Umgang mit dem Thema Kinderwunsch in der Öffentlichkeit. Die Welt umarmen? Im Stillen freuen?

Erst einmal ist es natürlich eine Typfrage, ob man aus seinem Kinderwunsch ein Geheimnis machen oder Familie und Freunde mitfiebern lassen will. Vor allem „Kinderwunsch-Anfänger“ sollten sich die Frage „Wann sagen wir es wem?“ ganz bewusst stellen, um von Vornherein Missverständnisse und Enttäuschungen zu vermeiden. Denn zum Projekt Baby gehören immer zwei. Und die sind sich im Mitteilungsdrang in Sachen Kinderwunsch möglicherweise nicht einig. Der eine will das gemeinsame „Projekt“ für sich behalten, der andere will vor lauter Glückseligkeit am liebsten alle einweihen. Es ist also wichtig, dass sich ein Paar einigen sollte, wie sie in der Öffentlichkeit mit Ihrem Kinderwunsch umgehen wollen. Wer keine Lust hat, mit allen und jedem über seinen Kinderwunsch zu sprechen, sollte das unmissverständlich sagen. Eine freundliche Formulierung ist zum Beispiel: „Wir würden uns über ein Kind freuen und sagen Euch Bescheid, wenn es so weit ist.“

Drei Monate, sechs Monate, ein Jahr ... Wenn sich das Wunschkind Zeit lässt, oder es gar eine Fehlgeburt gab, dann schmerzt jedes „Wann ist es so weit?“ in der Seele. Auch gut gemeinte Ratschläge von Mamas und Freundinnen belasten eher, als dass sie helfen. Psychologen raten, in dieser Situation in die Offensive zu gehen. Das heißt: Kurz, aber unmissverständlich erklären, dass Ihnen Ratschläge und Fragen zu Ihrem Kinderwunsch nicht gut tun.
 

2. Ohne Lust keine Liebe – ohne Liebe keine Lust?

Für die meisten Paare sind Lust und Liebe eine unauflösbare Einheit. Wir brauchen gar nicht so viele Jahre in unserer Geschichte zurückzureisen, um festzustellen, dass das so selbstverständlich gar nicht ist. Noch vor hundert Jahren galt die sexuelle Lust der Frau als unschicklich. Sex hatte, zumindest für Frauen, nur der Fortpflanzung zu dienen. Heute hingegen kommt uns der Gedanke, Sex nur zur Fortpflanzung zu haben, kalt und lieblos vor. Vielleicht führt der goldene Mittelweg zum Wunschkind: während der „Übungszyklen“ klar zwischen „Pflicht“ und „Spaß“ trennen. Tipp: Auch wenn man sich noch so sehr ein Kind wünscht: Paare sollten sich immer wieder „zweckfreien“ Sex gönnen.

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