Tierischer Winterblues: Diese Tipps sorgen für gute Winterlaune bei Haustieren

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Der Winter ist im Anmarsch – und mit den Temperaturen sinken auch Laune und Antrieb unserer tierischen Mitbewohner. Der Grund: Zu wenig Tageslicht und resultierender Vitamin-D-Mangel schlagen auch Hunden, Katzen & Co. aufs Gemüt. Betreut.de hat ein paar Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihrem Haustier die kalte Jahreszeit erleichtern. Wie Ihr Hund gut gelaunt durch den Winter kommt, weiß Anna-Lena Baczynski, ausgebildete Mensch-Hund-Trainerin und selbst zweifache Hundemama.

Auf in den Wintersport!

Gegen Antriebslosigkeit im Winter helfen frische Luft und Bewegung. Gerade Hunde haben viel Spaß im Schnee. Doch aufgepasst, auch sie können Erfrierungen erleiden oder unterkühlen. Die Daumenregel dabei: Je kleiner der Hund, desto kritischer sind kalte Temperaturen. Daher sollte der Vierbeiner immer in Bewegung bleiben. Außerdem können Hunde mit dünnem oder kurzem Fell, Welpen, alte oder kranke Hunde von Hundebekleidung profitieren: Hier reicht die Range von Wintermänteln über Mini-Skianzüge oder Steppjacken bis hin zu kompletten Jogginganzügen für den tierischen Mitbewohner. „Hundebesitzer sollten dabei unbedingt die Funktionalität im Auge behalten,“ rät Anna-Lena Baczynski. „Hippe Hundekleidung oder -accessoires ziehen vielleicht alle Blicke auf den Hund, nützen ihm aber eher selten“.
Und last but not least: Wenn der Spaziergang häufig über mit Salz oder Split gestreute Wege führt, es sehr kalt ist oder der Schnee mehr Eis denn Pulver ist, bieten Pfotenwachs oder Pfotenschuhe Schutz vor Verletzungen und erleichtern dem Hund das Laufen. Bei sehr kalten Temperaturen ist es sinnvoll, mehrere kleine Hunderunden zu gehen, statt einen großen langen Spaziergang zu machen. So sind die Pfoten der Kälte nicht zu lange ausgesetzt und der liebe Vierbeiner bleibt gesund.

Freigänger werden zu Stubentigern

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen eher wetterempfindlich und haben wenig Freude am Schnee. Dennoch sollten Katzen mit regelmäßigem Freigang auch in der kalten Jahreszeit die Möglichkeit dazu haben. Wichtig ist, dass die Tiere selbst entscheiden, ob und wann sie rein oder raus wollen. Bei eisigen Temperaturen werden sich aber auch die abenteuerlustigsten Streuner lieber im Warmen aufhalten. Dann hilft ein Indoor-Spielplatz ganz sicher gegen die Langeweile. Für die jagdfreudigen Stubentiger sind Laserpointer, die gemütlich vom warmen Sofa aus gesteuert werden können, eine tolle Alternative für Tage ohne Freigang im Grünen. Für die Miezen der neuen Generation schaffen spezielle Tablet-Apps für Katzen Abhilfe – Karl Lagerfelds Choupette ist ein großer Fan und hat sogar ein eigenes iPad. Miau!

Ab unter die UV-Lampe

Nicht nur Bewegungsmangel verursacht den sogenannten Winterblues, auch die kurzen sonnenarmen Tage tragen dazu bei, dass unsere tierischen Mitbewohner sich schlapper fühlen. Besonders Ziervögel leiden darunter, denn während Zugvögel gen Süden ziehen, fehlt ihnen im Winter das Sonnenlicht. Vögel, die in den heimischen vier Wänden gehalten werden, nehmen die unzureichenden Lichtverhältnisse im Gegensatz zu uns Menschen sofort wahr, was sich vitalitätshemmend auswirken kann und im schlimmsten Fall auch zu Krankheiten führt. Hier sorgen sogenannte Bird Lamps mit UV-Anteil für Abhilfe. So kann der natürliche Tagesrhythmus der Tiere aufrechterhalten werden. Aber auch Hunde und Katze freuen sich über ein gemütliches Plätzchen mit UV-Bestrahlung. Gerade nach Freigängen oder längeren Spaziergängen sorgen die Lampen für ein angenehmes Klima und trockene Pfoten. Außerdem ist es während der Winterzeit aufgrund beheizter Innenräume besonders wichtig, dass Haustiere ausreichend trinken.

Dickes Fell wappnet für Wind und Wetter

Kaninchen gehören zu den wenigen Nagern, die ein Winterfell bekommen. Deshalb macht es ihnen nichts aus, im Freien zu überwintern. Wichtig ist hier wie bei Bello & Co.: Der Auslauf macht’s! Hauptsache ist, sie haben genug Platz, um sich warm zu hoppeln. Jede Menge Stroh, Kokosmatten oder eine Extraportion Einstreu sorgen für die notwendige Isolation und Wärme im und um den Stall herum. Frisches Gemüse, Vitamindrops oder getrocknete Kräuter sorgen für die richtige Ernährung, um das Immunsystem auf Kurs zu halten. Besonders gern mögen Kaninchen es, sich gemeinsam in ein Gemeinschaftshaus zu kuscheln, um sich so gegenseitig warm zu halten. Gruppenkuscheln ist also hier unbedingt erlaubt! So kommen auch die Langohren gut durch den Winter.
Kältescheue Tierhalter, die ausgedehntere Spaziergänge lieber auf Temperaturen über Null schieben oder die vor der Kälte in wärmere Gefilde fliehen, finden auf Betreut.de zahlreiche Tierbetreuer für ihre großen und kleinen tierischen Mitbewohner.
Quelle: Betreut.de Pressemitteilung
Bildnachweis Katze: Care.com / “Johner Images/Getty Images“
Bildnachweis Hund: Care.com / “Jimmy Karlson/Moments/Getty Images“
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