BikiniARTmuseum

Titel: BikiniARTmuseum
Quelle: BikiniARTmuseum via BikiniARTmuseum | Pressemitteilung

Eine ganze Nacht bieten und hoffen und die Spannung, welchen Preis der Bikini, den Ursula Andress im ersten James Bond „007 jagt Dr. No“ getragen hat, erzielen wird. Das Gebot von 300.000 $ war das höchste Mindestgebot unter den 900 Originalteilen der Ikonen und Legenden aus Hollywood. Kurz davor erzielte ein Abendkleid von Marilyn Monroe unerwartet 475.000 $ und dann die Überraschung: Der James-Bond-Bikini fiel schon beim Mindestgebot durch. Weltweit waren sich wohl die Experten einig, dass eine Versiebenfachung des Preises inklusive aller Nebenkosten – 2001 wurde der Bikini für 40.000 Pfund verkauft – nicht realistisch ist. Aber auch das BikiniARTmuseum ging bei der außergewöhnlichen und weltweit offenen Auktion nicht leer aus und konnte das historische Badekostüm aus dem 19. Jahrhundert ersteigern, welches Elizabeth Taylor 1957 in dem Film „Raintree Country“ trug und kann damit die schon vorhandene spektakuläre Hollywood-Sammlung ergänzen. Bei drei weiteren Geboten war das Museum erfolgreich: eine Fotosammlung des legendären Hollywood-Blockbusters „Der weiße Hai“ von 1975, Rod Steiger als lebensgroße Puppe, der den amerikanischen Filmdiven nun im Museum Gesellschaft leisten kann, sowie eine Original-Walt-Disney-Gipsfigur von Arielle der Meerjungfrau für den KIDS-Bereich. Allerdings musste man sich bei dem Badekleid von Sophia Loren geschlagen geben, bis zum Betrag von 12.000 $ lag man dort vorne.

Historisches Badekostüm von Elizabeth Taylor wird Teil der einzigartigen Hollywood-Ausstellung
Das historische Badekostüm-Ensemble, das von Hollywood-Legende Elizabeth Taylor 1957 im Film „Raintree County“ getragen wurde, reiht sich nun in die im Museum ausgestellten Hollywood-Highlights ein: „Es befinden sich bereits Marilyn Monroes Spitzen-Badeanzug sowie Bademoden von Brigitte Bardot, Scarlett Johansson und Esther Williams in unserer permanenten Ausstellung, die untrennbar mit der Filmgeschichte verknüpft sind“, so Lisa Otten, Historikerin des BikiniARTmuseums. „Das rote historische Strick-Badekostüm mit Stoffgürtel und Badehaube aus dem 19. Jahrhundert ist für uns von großer historischer Bedeutung und bietet nun eine einmalige Gelegenheit, unsere Sammlung und damit auch unsere Hollywood-Kompetenz zu vertiefen.“

Die filmreife Sammlung des BikiniARTmuseums
In der Ausstellung befindet sich als absolutes Hollywood-Highlight Raquel Welch’s #metoo Bikini-Kreuzigungs-Skandalbild, welches 1966 im Fellbikini in „Eine Million Jahre vor unserer Zeit“ für Furore sorgte. Die hierfür angefertigte Werbung des Fotografen Terry O´Neill schien für die damalige Zeit zu provokant und dient auch noch 30 Jahre später als Metapher für zahlreiche Hürden und Vorurteile, die den steinigen Karriereweg vieler Schauspielerinnen kennzeichnen. Über 50 Jahre nach der Produktion der Aufnahmen hat sich die Situation im Business nur bedingt gebessert: unrealistische Schönheitsideale und Erfolgsdruck sind untrennbar mit Hollywood verbunden. So möchte das BikiniARTmuseum mit seinen Hollywood-Exponaten nicht nur Bademoden von Berühmtheiten zeigen, sondern versucht zudem einen kulturhistorischen Zusammenhang herzustellen, der auch kritische Gesichtspunkte näher unter die Lupe nimmt. „Für uns erzählen die Bademodenexponate berühmter Frauen auch immer eine persönliche Geschichte, die unsere Besucher unter dem Thema ‚Woman Power‘ zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen“, so Alexandra Regiert, Leiterin des vom Museum initiierten Forums „Befreiung contra Sexismus“.

Die Fangemeinde konnte mitbieten! Wer hatte den besten Riecher?
Das BikiniARTmuseum rief bundesweit dazu auf, eine persönliche Schätzung über den zu erwartenden Auktionspreis abzugeben. Über die Homepage und auf den sozialen Kanälen des Badekulturmuseums wurden mehrere Hundert Gebote abgegeben. Ironischerweise freut sich nun die Teilnehmerin mit dem niedrigsten Gebot von 1,20 $. Die Niedrigtipperin kann jetzt ein Wochenende im Deluxe-Penthouse „BikiniCUBE“ des Best-Western-Hotels in Bad Rappenau genießen und erhält zudem freien Eintritt in das erste Museum für Bademode und Badekultur der Welt.

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