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Der Frühling ist da! Die Sonne scheint, es wird wärmer, Tier-und Pflanzenwelt erwachen aus dem langen Winterschlaf. Die Bienen sind schon emsig am bestäuben und die Menschen erfreuen sich an der erwachenden Blumenpracht in Gärten und Parks. Klingt idyllisch, richtig? Leider nicht für alle Menschen. Für etliche unserer Zeitgenossen beginnt nun ihre ganz persönliche Horror-Jahreszeit: Die Pollenzeit ist für Allergiker ein jedes Jahr wiederkehrender Alptraum. Tränende Augen, rote verstopfte Nasen und Atemnot sind noch die harmloseren Auswirkungen, mit denen man als Allergiker im Frühjahr zu kämpfen hat.

Hortensien, Quelle: Pixabay

Was für den Nicht-Allergiker Kraft und Lebensfreude bedeutet, ist für den Allergiker kaum zu ertragen. Sie versuchen sich bei geschlossenen Fenstern in der Wohnung zu verschanzen und verlassen diese erst, wenn ein Frühlingsregen die fiesen Pollen aus der Luft gewaschen hat. Oder aber sie greifen zu allerlei Medikamenten gegen Allergien, welche die Immunreaktion auf die Pollen in Schach hält und nehmen die Nebenwirkungen in Kauf.

Jedoch müssen Allergiker nicht komplett auf den Anblick und den Duft frischer Blumen verzichten, denn es gibt eine ganze Menge blühender Pflanzen, die keine oder nur extrem selten Allergien auslösen.

Petunien, Quelle: Pixabay

Die beliebtesten blühenden Sträucher für den Allergikergarten sind die prächtigen Hortensien, der anspruchsvolle Rhododendron, die wunderschönen Azaleen, die Kletterkünstler Clematis, die farbenfrohen Magnolien, der Hingucker Forsythie und die krautige Schwarzäugige Susanne. Diese blühenden Sträucher und Kletterpflanzen sind auch auf dem städtischen Balkon sehr beliebt und verwandeln diesen im Handumdrehen in ein Blütenparadies.

Auch auf der Fensterbank muß niemand auf Topfblumen verzichten. Das sommerliche Löwenmäulchen, das üppige Fleißige Lieschen, der königliche Klatschmohn, die exotische Pantoffelblume, die leuchtenden Petunien, das Heilkraut Eisenkraut, die ein Blütenmeer bildenden Lobelien, das schlichte Stiefmütterchen, die zauberhafte Iris, das verspielte Vergissmeinnicht und der duftende Schneeball. In der Riege der nicht Allergie auslösenden Blumen und blühenden Sträucher ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Allerdings gilt auch hier: Kaufen sie sich besser eine Pflanze nach der anderen, denn manche Menschen reagieren sogar auf den Kontakt zu diesen Pflanzen allergisch. Das kommt aber zum Glück nur extrem selten vor.

Aber es sind oft gar nicht die Pflanzen selbst, die Allergien auslösen, sondern der Schimmel, der sich in der Blumenerde bildet. Daher ist es generell ratsam Hydrokulturen zu verwenden, bei denen die Schimmelbildung verhindert wird. Dabei handelt es sich um ein Granulat aus kleinen Tonkügelchen. Das Wasser steht als ständige Reserve am Boden des Topfes und wird ganz nach Bedarf an die Pflanze abgegeben. Solche Systeme sind wesentlich hygienischer als herkömmliche Blumenerde und daher optimal für Allergiker-Haushalte geeignet.

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