Titel: Teeth
Quelle: Martin Slavoljubovski via Pixabay | Pixabay License

Vor allem im Winter werden unsere Zähne vor besondere Herausforde- rungen gestellt: Höhere Schmerzempfindlichkeit durch kalte Luft oder heiße Getränke und der Verzehr von zuckerhaltigen Leckereien machen uns in den kalten Wintermonaten häufig zu schaffen. Mit diesen Tipps von Dr. Best können Zähne trotz Glühwein, Plätzchen und Co gesund bleiben:

Kälte-/wärmeempfindliche Zähne

Die Zähne reagieren empfindlich auf Wärme oder Kälte? Dann ist oft die falsche Technik oder der angewendete Druck beim Zähneputzen das Problem. In diesem Zusammenhang spielt auch die Wahl der Zahnbürste eine wichtige Rolle. Denn mit der falschen Zahnputztechnik und zu viel Druck können vor allem Zahnbürsten mit harten Borsten sowohl das Zahnfleisch als auch den Zahnschmelz angreifen.
Tipp: Putzen mit System und wenig Druck! Folgen Sie immer demselben Muster, um keinen Zahn auszulassen. Auch die Richtung ist entscheidend. Geputzt werden sollte immer von „rot nach weiß“, also immer vom Zahnfleisch gesehen ab- bzw. aufwärts. Wer empfindliches Zahnfleisch hat, sollte zudem lieber auf eine Zahnbürste mit weichen Borsten zurückgreifen.

Verfärbte Zähne durch Heißgetränke

In den kalten Wintermonaten erfreut sich vor allem der Glühwein großer Beliebtheit. Doch auch dieser kann – wie Kaffee, Tee und Rotwein – oberflächliche Zahnverfärbungen verursachen. Mit der richtigen Zahnpflege muss man auf das beliebte Heißgetränk aber nicht verzichten. Als Basis gilt zweimal täglich Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta sowie regelmäßiges Verwenden von Zahnseide oder Zwischenzahnbürsten. Tipp: Der Zahnschmelz ist in der ersten halben Stunde nach dem Verzehr von Lebensmitteln besonders angreifbar – deshalb mit dem Zähneputzen etwas warten, um diesen nicht zu schädigen.

Es geht auch zuckerarm

Lebkuchen und Co kann man in der Weihnachtszeit kaum entkommen. Der Nachteil: Die süßen Leckereien enthalten sehr viel Zucker, der Karies verursachen kann.
Tipp: Die leckersten Plätzchen müssen nicht immer den höchsten Zuckergehalt haben. Zuckerärmere Varianten stehen den Zuckerbomben meistens in nichts nach.

Zahnfreundliches Weihnachtsessen

Die Versuchung ist in der Weihnachtszeit aber nicht nur bei Süßigkeiten groß. Auch herzhafte Speisen wie beispielsweise Braten gehören dazu.
Tipp: Fluoridiertes Speisesalz bei der Zubereitung verwenden, denn Fluorid stärkt die Zahnsubstanz und beugt Karies vor. Auch Bohnen, Linsen, Erdnüsse und Fisch enthalten Fluorid und sind deshalb gut für die Zähne.

Häufigkeit statt Menge

Auf Omas Plätzchen verzichten? Das klappt nicht! Die gute Nachricht: Die Menge ist gar nicht so entscheidend für die Zahngesundheit, sondern vielmehr die Häufigkeit. Je öfter wir zu den leckeren Keksen greifen, desto schlechter ist dies für unsere Zähne. Durch den Abbau des Zuckers im Mund werden Zuckersäuren freigesetzt, die den Zahnschmelz angreifen. Nach etwa 30 Minuten erholt sich der Zahnschmelz wieder, weil der Speichel die Säure neutralisiert.
Fazit: Zwischendurch immer mal wieder zuckerfreie Pausen einlegen. Denn wenn sich der Zahnschmelz nicht erholen kann, steigt das Risiko, dass dieser langfristig zerstört wird.

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